Unter dem Motto „Keine Bühne für Völkermord“: Großer Song-Protest in Wien aus Solidarität mit Gaza am Nakba-Tag und zur Verurteilung von „Artwashing“
2026-05-15
WIEN — Auf dem Maria-Theresien-Platz im Herzen der österreichischen Hauptstadt Wien fand eine große Kultur- und Protestveranstaltung im Rahmen eines großen „Song-Protests“ statt, der unter dem Motto „Keine Bühne für Völkermord“ (No Stage for Genocide) organisiert wurde. Diese künstlerische Veranstaltung, die zeitlich mit dem Nakba-Gedenktag zusammenfiel, war ein lautstarker Protest der Bevölkerung gegen die Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest sowie eine Verurteilung des anhaltenden Vernichtungskrieges, der ethnischen Säuberung im Gazastreifen und der Menschenrechtsverletzungen im Westjordanland und in Jerusalem.

Ziele der Veranstaltung: Musik als Instrument des Widerstands und Aufdeckung der Politisierung der Kunst
Die Demonstranten zielten mit den Liedern und Reden, die über den Platz hallten, darauf ab, eine klare politische und humanitäre Botschaft an die österreichische und europäische Öffentlichkeit zu senden, die auf folgenden Punkten basiert:

Ablehnung von „Artwashing“: Verurteilung der Versuche, internationale Kulturwettbewerbe zu nutzen, um Verbrechen zu normalisieren und eine Politik der Apartheid und des Aushungerns zu verschleiern.

Sichtbarmachung und Schutz der palästinensischen Kultur: Am Nakba-Tag als lebendiges Instrument gegen die systematischen Versuche der Auslöschung und des Diebstahls des Erbes, denen die palästinensische Identität ausgesetzt ist.

Verurteilung von Komplizenschaft und Doppelmoral: Ausdruck des gesellschaftlichen Protests gegen die Politik des Messens mit zweierlei Maß, insbesondere nach dem früheren Ausschluss Russlands aus dem Wettbewerb, während Israel nun eine internationale Bühne geboten wird.

Details der Veranstaltung und prominente Teilnehmer auf der Bühne:
Der Song-Protest verzeichnete eine breite Teilnahme von über 50 internationalen Künstlern und Rednern und wurde prominent von bekannten internationalen Persönlichkeiten wie Roger Waters und Michael Barenboim unterstützt. Der Platz verwandelte sich in eine künstlerische Bühne des Widerstands, auf der die Stimmen der Künstler mit traditionellen und nationalen palästinensischen Liedern sowie bewegenden Hymnen auf Arabisch, Deutsch und Englisch erklangen, um die menschliche Verbundenheit und den Einsatz für die Werte der Gerechtigkeit zu bekräftigen.

Die Veranstaltung beinhaltete bewegende Reden und künstlerische Beiträge von prominenten Persönlichkeiten


Dr. Sami Ayad (ein Überlebender der Nakba und Ehrenvorsitzender der Palästinensischen Gemeinde in Österreich) sprach über die direkte Verbindung zwischen der Tragödie von 1948 und den aktuellen Verbrechen.

Dieser künstlerische Protest erhielt internationale politische Unterstützung durch Solidaritätsbotschaften der Europaabgeordneten Rima Hassan und der spanischen Jugendministerin Sira Rego, die den Protest begrüßte und auf den Rückzug von fünf europäischen Staaten (Spanien, Irland, Slowenien, die Niederlande und Island) aus dem Wettbewerb als Akt des menschlichen Gewissens hinwies.

Organisatoren:
Diese Großveranstaltung wurde durch die Koordination und gemeinsame Organisation eines breiten Bündnisses unter der Leitung der „Initiative Palästina Solidarität“ realisiert.

Breite österreichische und internationale Medienberichterstattung:
Diese musikalische Protestkundgebung erhielt eine intensive und beispiellose Medienberichterstattung durch lokale österreichische Medien und internationale Agenturen. Trotz der Versuche einiger traditioneller, konservativer Zeitungen, die Bewegung zu diffamieren und die zivile Boykottbewegung als „feindselig“ abzustempeln, drängte der enorme künstlerische und gesellschaftliche Zuspruch sowie die Präsenz akademischer und künstlerischer Eliten die Dynamik auf die Bildschirme. Sie zeigten der Welt, wie sich Wien in eine bewusste kulturelle Front verwandelt hat, die gegen „politische Erpressung“ und institutionellen Druck protestiert und Gerechtigkeit sowie die vollständige Freiheit für Palästina fordert.

Bildquelle
https://song-protest.palaestinasolidaritaet.at/bericht-presse/